Nächstenliebe befreit

 

Für uns ist das kein leerer Spruch. Wir glauben, dass Gott alle Menschen liebt, auch und gerade die gesellschaftlich Gescheiterten. Wenn ein Mensch erfährt, dass er nicht aufgegeben ist, obwohl er selbst längst schon resigniert hat, kann neues Leben möglich werden – nicht nur ohne neue Straftaten.

 

Wir im Blauen Kreuz unterstützen als Suchthilfeverband suchtgefährdete und suchtkranke inhaftierte Menschen sowie ihre Angehörigen.

Allerdings: Die Schuld von Straftätern wollen wir nicht verharmlosen. Sie müssen die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Aber irgendwann lassen sie das Gefängnis hinter sich zurück und werden wieder unsere Nachbarn und ein Teil unserer Gesellschaft. Wir möchten, dass sie es schaffen, ihr Leben neu auszurichten – ohne neue Straftaten und ohne Suchtmittel.

Wo das gelingt, bleibt uns allen vieles erspart: der Schaden anderer Menschen, auch Steuergelder für das Leben in Haft. Aber vor allem ersparen wir uns das Leid neuer Opfer, die es dann gar nicht erst gibt.

So ist  Suchtkrankenhilfe in der Straffälligenhilfe gleichzeitig Opferprävention und Opferschutz.

Für uns im Blauen Kreuz in Deutschland gehört der christliche Glaube zum Leben dazu. Das verbindet diejenigen, die bei uns mitarbeiten.